Schönheit verstanden als «Glanz der Wahrheit, Glanz des Wahrhaftigen» ist der Ausgangspunkt meiner Fotografie. Ungeachtet der Komplexität des Betrachteten versuche ich stets, die farbkompositorischen Aspekte zu verstärken und damit eine Aufhebung des Dinglichen zu erreichen. In meinen Arbeiten begebe ich mich auf die Suche nach alltäglichen Augenblicken von Schönheit und den träumerischen Aspekten der uns umgebenden Welt.
Mein Interesse gilt den Bildverfremdungsmöglichkeiten durch die Fotoapparate selbst. Ich arbeite mit einer Rollei 35, die ich besitze, seit ich 12 Jahre alt bin, und mit unterschiedlichen Digitalkameras. Die Bilder, die entstehen, sind entweder doppelt belichtete oder durch Bewegung verfremdete Fotos. Sie werden nicht beschnitten und nicht bearbeitet. Im Vordergrund steht der Moment der Aufnahme und die Unversehrtheit des aus diesem Augenblick entstehenden Bildes.